G E W A L G O N

Poetry


Meine Gedichte


Die Sprache der Seele
Hunde bellen, Katzen miauen, Vögel zwitschern, Wale singen, Grillen zirpen, Bäume knarren, Menschen sprechen.
Jede Art hat ihre ganz eigene Sprache, und doch gibt es eine, die uns alle im Herzen verbindet - Die Sprache der Seele.



Geliebte Erde
Aus fernen Welten bin ich gekommen,
In Liebe zur Erde, in Liebe zu den Menschen.

Mit dem Mond, der mir so sehr gleicht, hab ich mich verbunden.
Die Begleiterin in dunklen Zeiten, sie scheint so hell für die dunklen Seelen,
so wie mein Herz für die Erde...

Viel Leid hab ich gesehen,
Viel Leid habe ich erfahren,
und doch, nach so langer Zeit, sehe ich das schöne in dieser Erde,
sehe das Schöne in den Menschen.

Ihre Schöpfungskraft begeistert mich immer wieder,
sie haben Ideen, Träume, Wünsche,
Und brauchen einen Funken der ihnen Mut macht,
der Ihnen leuchtet,
Der für sie da ist,
der sie leitet.

Diesen Funken will ich ihnen geben.

Im Außen scheine ich jung, doch meine Seele ist uralt und weise.

Aus fernen Welten bin ich gekommen,
In Liebe zur Erde, in Liebe zu den Menschen.

Glaubt an euch ihr wunderbaren Wesen,
die Erde ist eure Heimat, euer Schützling,
Ihr müsst sie hüten wie euer Kind,
denn ohne eure Liebe geht sie zu Grunde.

Ihr habt die Kraft, ihr habt die Macht.
Nutzt sie weise und gut.

Geliebte Erde, du junger Planet... ich hoffe meine Reise hierher war nicht umsonst.
100.000 Jahre ist meine Seele hier, als einer von den wunderbaren Menschen.
Die Zeiten sind da, in denen sich alles zum Guten wenden kann.

Bitte erhört meine unglaublichen Worte ihr wunderbaren Menschen...
Ihr habt nur eine Heimat.
Geliebte Mutter Erde.

Lebt im Hier und Jetzt...



Liebe
Die Liebe, eine zeitlose Kraft,
die über Ewigkeiten verbindet,
geb stetig mit deinem Herzen acht,
denn sie dich sucht und findet.



Kunst
Das was einen wahren Künstler zum Künstler macht,
sind nicht seine Werkzeuge,
sondern die Gabe aus allen Dingen eine neue Welt erschaffen zu können.



Glaube
Die Kraft, die Berge versetzt,
Die Hoffnung die das Licht erstrahlen lässt,
Der Frieden der in deinem Herzen waltet,
Die Magie die das Feuer lodern lässt,
Die Macht Dürre ins Paradies zu verwandeln,
Die unbändige Schönheit in allem zu Sehen,
Und niemals in allen Zeiten aufzugeben..
ist allein der Glaube an Dich !



Einsamkeit
Ich bin das Licht, das in der Dunkelheit am hellsten erstrahlt,
Ich bin die Hoffnung, die in der Dürre am schönsten erblüht,
Ich bin die Fantasie, die in der Aussichtslosigkeit am höchsten fliegt,

Ich bin die Liebe, die den Hass sanft umarmt,
Ich bin das Leben, das im Tod seinen Anfang nimmt,

Und ich bin der Mond, der einsam inmitten der Nacht steht.



Freundschaft
Wer braucht schon 150 "Freunde", wenn er einen hat, der dir die Stütze von allen 150 zusammen gibt, der vor 150 Leuten für dich spricht, der vielseitig wie alle 150 zusammen ist, der mit dir 150 Pferde stiehlt und dich in 150 Leben wiederfinden wird?



Wunder der Welt
Öffne Dich mit Herz, Geist, Seele & Kopf für die Magie & Wunder dieser Welt -
Und sie werden sich dir öffnen & deinen wahren Weg offenbaren.



Sehnsucht
Einst, vor langer lange Zeit,
Da konnte ich fliegen...
Fliegen, in dem Körper, in dem sich meine Seele zu Hause fühlt...
In der Gestalt eines majästetischen Drachen.

Sehnsucht... Sehnsucht plagt mich...
Wann wird es wieder so weit sein?
Wann wird die Magie ihre alte Kraft zurückerlangen?
Oh große Drachen, weise und mächtig, hört mein Sehnen!
Oh uralte Kraft der Wunder, du wunderbare Magie, höre mein Sehnen!

Ich sehne mich danach meine Schwingen wieder in die Lüfte zu erheben,
so wie einst in alten Tagen...
Ja, ja in Fleisch und Blut!
Mit einem pochendem Drachenherz!

Meine Sehnsucht brennt so sehr...
Fliegen...
und dabei die ganze Welt umarmen...



Engel der Nacht
Aus ferner Zeit bin ich gekommen,
viele Lebende habe ich gelebt,
viele Tode bin ich gestorben.

Die ganze Welt hab ich gesehen,
und doch ist so vieles noch ungesehn,
denn die Erde niemals still steht.

Leid und Qual habe ich erlitten,
Glückseligkeit und Liebe habe ich geteilt,
denn mein Geist schon lange wandert.

Die Seele eines Drachen, uralt und weise,
das Herz eines Kindes, ungezwungen und ehrlich,
kehrte ich aus dem Himmelreich hinab zur Erde.

Aus dem Licht bin ich gekommen,
um in die Schatten zu gehen,
denn dort erstrahlt mein Licht am Hellsten....

Ich bin der Engel der Nacht!



Das Feuer der Magie
Das Feuer der Magie halt ich in meinen Händen,
Das Feuer der Magie will ich mit dir teilen.

Das Feuer der Magie - seit Uhrzeiten mit meinem Herzen & meiner Seele verbunden,
eine Kraft die mit dem Glauben wächst.

Ich will es dir reichen, das Feuer der Magie,
dir eine längst vergessene Welt zeigen,
die tief in deiner Seele innewohnt.

Das Feuer der Magie halt ich in meinen Händen,
Das Feuer der Magie will ich mit dir teilen.

Nimmst du es an?



Sehnsucht
Deine Seele berührt mich tief..
so laut sie nach Sehnsucht rief!

Solch unglaubliche Schönheit..
Des Herzens wunderbarstes Leid!

Die menschliche Worte versagen..
Die Gefühle alles überragen!

Unendliches Glück..
Dem Kopf erscheint verrückt!



Die Stimme der Drachen
Meine Stimme möcht ich erheben...
und im Chor der Drachen leben...

unbeschwert und frei sein...
Singen, tagaus und tagein...

Eine liebliche alte Melodie...
voller Magie und Harmonie...

Die von längst vergessenen Zeiten handelt...
und Weltenzorn in Frieden verwandelt...



Das Tier in mir
Ein wildes Wesen schläft in mir,
Ein einsam und verstoßenes Tier.

Jahrzehnte verachtet und gefürchtet,
Sahen sich Ritter dazu verpflichtet,
Es zu schänden und zu töten,
um dabei stolz ihren Triumph zu flöten...

Doch die Menschen irren sich!
Brauchen nicht zu fürchten mich!

Jene Wesen, uralt und weise,
still und friedlich auf ihre Weise,
Wünschen Harmonie mit Mensch und Natur,
doch jene sind blind und stur...

So wurden die stolzen Drachen gejagt,
zu bedrohlich sie seien wurde gesagt...

Und sie mussten sich von unserer Welt erheben,
Damit sie in der Geisterwelt überleben.
Doch die Sehnsucht ist groß und entfacht,
Wieder zu erscheinen in all ihrer Pracht...



Mutter Erde
Lege deine Wange auf die Erde,
spüre ihre sanfte Herzenswärme.

Rieche ihren wunderbaren Duft,
sie gibt dir saubere frische Luft.

Sei ganz still und lausche ihrem Innern',
und du hörst ein trauriges Wimmern.

Sie wär gern wieder fröhlich, voller Ruh,
und da braucht sie dich dazu!

Jeder von euch, ob Groß ob Klein,
Kann ihr helfen, Hüter der Erde sein.

Nimm dir Zeit und pfleg sie gut,
das braucht gar nicht viel Mut!

Achte Mensch und Tier,
jedes kleinste Leben hier.

Und sei du selbst und steh dazu,
denn dich gibts nur einmal, du bist du!



Wolfsherz
Im Silbermond da rauscht er,
so schnell wie der Wind,
ungebendigt, frei und wild,
mit glänzendem fast schimmernden Kleid,
mit Pranken die eins mit der Erde werden,
und doch federleicht zugleich.

Sein Geheul erfüllt meine Seele,
seine Augen spiegeln die Wahrheit,
Weisheit aus seinem Munde spricht,
er seine Versprechen niemals bricht.

Es ist der weiße Wolf,
der tief in mir innewohnt,
und jedem das Antlitz zeigt,
das er zu sehen wünscht.


© by Gewalgon
[ Today: 9 visitors ]