Folge mir in die grenzenlose Freiheit

Gewalgon

Heilung

Ich werde immer wieder zurecht gefragt, wie ich meine Autoimmunkrankheit Hashimoto geheilt habe, da diese in der Schulmedizin als unheilbar gillt. Also habe ich mir einmal die Zeit genommen, meine Erkenntnisse und meinen Weg niederzuschreiben. Gleich vorab: Meine Erfahrungen, die ich mit dir teile, ersetzen natürlich keine fachärztliche Behandlung. Sie soll dir lediglich als Inspiration dienen.
Zum Zeitpunkt, in dem ich den Text schreibe, bin ich inzwischen seit über 2 Jahren tablettenfrei. (Vorher habe ich täglich L-Tyroxin 75 eingenommen.) Meine Schilddrüsenwerte sind, nachweislich, alle einwandfrei und ich fühle mich wunderbar.

Als diese Krankheit bei mir etwa 2013 festgestellt wurde, lag mein TSH Wert bei, sage und schreibe, +14. Meine Ärztin schaute mich ungläubig an und fragte mich, wie ich aus dem Bett kommen würde. Mein Hals war dick, geschwollen, genau wie meine Schilddrüse, die Entzündungwerte erhöht. Ich war stark infektanfällig und es war ein täglicher Kampf, aus dem Bett aufzustehen. Generell habe ich die ganze Welt um mich herum wie durch einen Schleier wahrgenommen. Ich habe mich träge und schlapp gefühlt. Nicht jeden Tag… Aber irgendwann haben die „schlechten“ Tage doch überwogen.
Und bei meinem damaligen Lebensstil ist es kein Wunder, dass es so weit gekommen war… Eistee aus der Packung und Mikrowellen-Essen, wie auch Tütennudelsuppen, waren an der Tagesordnung. Mal davon abgesehen, dass ich mich irgendwann einfach… leer gefühlt habe, etwas Entscheidendes in meinem Leben fehlte. Ich hatte zwar eine tolle Arbeitsstelle, in der ich mich sehr geschätzt gefühlt habe und die mir durchaus Freude bereitet hat, aber irgendwie war es doch nur ein Alltagstrott, der mich auf Dauer nicht erfüllte. Der einzige Ort, an dem ich noch wirklich zu 100% Ich war, war in meiner Welt, die ich in meinen Zeichnungen ausdrückte. Zu der Zeit war ich besonders aktiv auf deviantArt.com und diese Erfahrungen möchte ich nicht missen. Ich habe meine Englischkenntnisse rapide erweitert, Menschen kennengelernt, die mir ans Herz gewachsen sind und tolles ehrliches Feedback zu meinen Kunstwerken erhalten. Aber konnte ich wirklich nur dort frei sein?
Und hier möchte ich zur Symbolik der Krankheit kommen, denn bei Hashimoto handelt es sich um einen nach innen gerichteten Kampf, einen Kampf gegen sich selbst. Und den habe ich Tag für Tag, still und leise, gekämpft. All das was zu mir gehört, habe ich versteckt und unterdrückt. Ich habe nicht das Leben gelebt, das ich eigentlich wollte, sondern das, eines anderen.

Die Schilddrüse ist für unglaublich viele und sehr wichtige Steuerungsprozesse im Körper verantwortlich (z.B. Entwicklung, Reifung) und wird unter anderem mit dem Stimmchakra in Verbindung gebracht, hat also auch etwas mit Sprechen zu tun. Und ich habe vieles über die Jahre runtergeschluckt und mich nicht getraut, zu sagen.

Ich möchte an dieser Stelle Rüdiger Dahlke aus dem Buch „Krankheit als Symbol“ zitieren, er schreibt in seinem Buch über Hashimoto folgendes:

"An die Wurzeln gehender, selbstzerstörerischer Konflikt um das Ziel der eigenen Entwicklung; diese geht offenbar in die falsche Richtung gemessen am Anspruch der Seele: das Entwicklungsorgan wird in eine Art Selbstmord getrieben; Bürgerkrieg in der Kommandozentrale des Stoffwechsels, an dessen Ende das innere Feuer erlischt; existenzieller Entwicklungskonflikt, endet in der Regel damit dass die Schilddrüse zerstört ist und keine Energie mehr umgesetzt werden kann: ruhiger, gelassener und träge werden, Gewicht zunehmen, mit der eigenen Form auf körperlicher Ebene kämpfen oder sich dem Zunehmen ergeben; die Seele stellt keine Energie mehr für den eingeschlagenen Weg zur Verfügung."

Es geht also wirklich um einen existentiellen, inneren Konflikt: Die eigene (Lebens)energie wird in, bzw. für etwas genutzt, was einem nicht gut tut, bzw. wird sie (un)bewusst gegen sich selbst gelenkt. Und ich wollte Heilung. Ich wollte mich nicht länger auf die Schulmedizin verlassen, die meine Symptome nur unterdrückte. Also bin ich nicht drumherum gekommen, mein gesamtes, bisheriges Leben in Frage zu stellen und umzukrempeln. Ich habe mich angefangen mit Ernährung auseinander zu setzen, Zucker, Weißmehl und Milch komplett aus meiner Ernähung zu streichen. Zeitweise auch Fleisch, wobei es aus anständiger Haltung in Maßen unbedenklich ist. Besonders Gluten, was ja insbesondere in Weizenmehlprodukten zu Hauf steckt, steht im Verdacht, Autoimmunkrankheiten stark zu begünstigen, weil es den Darm „verklebt“, bzw. dadurch "porös" werden lässt und damit das sogenannte "Leaky-Gut-Syndrom" auslösen kann. (https://www.zentrum-der-gesundheit.de/leaky-gut-syndrom.html)

Ich fand heraus, dass Krankheiten vor allem dann entstehen, wenn der Körper übersäuert ist, also der Basen-Säurehaushalt aus dem Gleichgewicht geraten ist. Es geht nicht darum, für immer auf tierische Produkte zu verzichten, aber vorübergehend kann das sehr sinnvoll sein, da auch Fleisch zu den säurebildenden Lebensmitteln gehört. Von Kuhmilch rate ich im Übrigen generell ab (https://www.zentrum-der-gesundheit.de/kuhmilch.html), bzw. vor allem von der industriell verarbeiteten Milch. Diese schadet unserem Körper leider langfristig mehr, als sie nützt. Gute Rohmilch und Rohmilchprodukte in Maßen, sollten keine Probleme darstellen. Sie können sogar den Darm probiotisch unterstützen. Ich habe für mich selbst festgestellt, dass mir Milchprodukte generell nicht gut tun. Sie lösen bei mir entzündungsähnliche Symptome aus: Meine Nase läuft und mein Hals fühlt sich leicht geschwollen an. Inzwischen ernähre ich mich sogar nahezu fleischfrei, weil ich mich damit irgendwie "leichter" fühle, tolleriere aber, wenn Menschen das Fleisch des Tieres ehren und mit Genuss verzehren. Sollten wir nicht sogar alle LEBENsmittel mit Dankbarkeit und Genuss zu uns nehmen?

Nachdem meine Tochter, im Sommer 2016, zur Welt kam, war ich früher oder später dazu gezwungen, mich noch intensiver mit Ernährung auseinanderzusetzen. Dann habe ich auch eine Ernährungsberaterin besucht und koche inzwischen fast täglich frisch, nach Lust und Möglichkeit regional und saisonal. Immerhin wünscht sich Mutter ein gesundes, starkes Kind, nicht wahr?

Das alles ist allerdings nur die physische Seite, die zu meinem Heil-Werden beigetragen hat… Denn dazu gehörte für mich auch, vergangene Lasten aus Kindheitstagen aufzuarbeiten und meine wahre Natur zu ergründen. Immerhin habe ich jahrelang gegen sie gelebt… Wer bin ich also wirklich? Was will ich? Was macht mich aus?

Ich habe begonnen, mich mehr und mehr auf meine Intuition zu verlassen, bis sie mir irgendwann sagte, ich solle nun die Tabletten weglassen… Die Tabletten, die ich jahrelang unter ärztlicher Kontrolle genommen hatte, einfach so, ohne Absprache weglassen? Rational, nur mit dem Kopf gesehen, schien das total verantwortungslos… War ich das aber wirklich? Oder habe ich in dem Moment lediglich die Verantwortung, die ich Ärzten und Tabletten überlassen hatte, wieder zurückgeholt? Und was soll ich sagen… Es vergingen Tage, Wochen... ohne, dass ich eine Verschlechterung spürte. Eher sogar Verbesserung. Ich habe zusätzlich jeden Tag, anstatt eine Tablette zu nehmen, ein Stück frischen Koriander zu mir genommen. Wie ich auf die Idee gekommen bin, ist wohl nochmal eine Geschichte für sich, die ich dir gerne weiter unten kurz erläutern werde, aber zuerst möchte ich das Hauptthema abschließen.

Nachdem ich schon einige Monate tablettenfrei war und mich gut fühlte, habe ich mich angefangen mit der Symbolik der Krankheit außeinander zu setzen. Warum bin ich an Hashimoto erkrankt, und mein Mann zum Beispiel nicht, der ja eigentlich einen nahezu identischen Lebensstil hatte? Warum erkranken durchschnittlich mehr Frauen an der Krankheit als Männer? Dazu habe ich meine ganz eigene Theorie gefunden. Denn das, was ich in mir unterdrückt habe, war unter anderem meine innere Frau, meine weibliche Seite. Ich habe mich sogar lange Zeit irgendwie mehr neutral als weiblich gefühlt.

Abgesehen von persönlichen Gründen, die dazu massiv beigetragen haben, dass ich mich so fühlte, gibt es auch geschichtlich historische Hintergründe. Die Frauen sind über einen großen Zeitraum stark unterdrückt worden, was in manchen Familien/Ahnen noch nicht gelöst ist. Quasi als eine Art Familien-Urtrauma, was sich tatsächlich auch physisch, über Gene, weitergeben lässt. Hexenverbrennungen, Entmachtungen, Gewalt, Vergewaltigungen… Eigentlich haben Frauen, zumindest geschichtlich gesehen, erst vor kurzem angefangen, sich aus diesem tiefen Loch empor zu heben. Und das Problem, welches aus jahrtausend langer Unterdrückung resultiert, ist, dass die meisten von uns schlichtweg von ihrem Ursprung entwurzelt sind. Wo früher Frauen zusammengehalten und sich sogar zum Menstruieren gemeinsam zurückgezogen haben(!), herrschte nun Zickenkrieg und Neid. Und wo wir schon bei dem Thema Menstruation sind… Es wird als etwas unangenehmes, dreckiges und schmutziges dargestellt. Etwas, was Frau, laut Werbung, am Besten nicht spüren und diskret mit Binden und Tampons entsorgen sollte. Was sich aber für eine unglaubliche Reinigungskraft des weiblichen Körpers dahinter verbirgt, dass die Frau gar Macht und Kraft aus dieser besonderen, empfindsamen Zeit schöpfen kann, ist beinahe vollständig in Vergessenheit geraten. Zum Glück nur beinahe, denn inzwischen lässt sich mehr und mehr Lektüre zum Thema finden (z.B. "Roter Mond" von Miranda Gray), genau wie mehr und mehr mutige Frauen, die ganz offen darüber in ihren YouTube-Videos berichten. Mein Favorit hierbei ist definitiv der Kanal von Teal Swan. Überhaupt waren und SIND die Frauen so unglaublich machtvoll, wie ich jetzt mehr und mehr für mich entdecke...

Zwar habe ich mich vollständig von Hashimoto kuriert, aber das nur, weil ich jetzt endlich auf meinem Seelenweg bin auf den ich gehöre. Ich entdecke meine innere, machtvolle Frau und kann dir nur ans Herz legen, dich mit deiner ganz persönlichen Weiblichkeit auseinanderzusetzen und die wahre Kraft in dir zu entdecken. Wenn du ein männlicher Leser bist, entsprechend mit der ursprünglichen Männlichkeit, aber dazu kann ich dir leider keine Erfahrungen oder Tipps geben ;-D
Zusammenfassend kann ich dir also folgendes auf dem Weg mitgeben: Hinterfrage dein gesamtes Leben. Krempel alles um. Höre tief, tief in dich hinein, denn dein Gefühl IST deine Intuition und wird dich auf deinen ganz persönlichen Weg leiten. Erfinde dich selbst neu. ♥ Generell, wenn du und dein Leben aus dem Gleichgewicht geraten sind und dein Körper es dir auf liebevolle Art und Weise in einer Krankheit bzw. mit Symptomen zeigt, wisse, dass du jede Krankheit heilen kannst. Wisse, dass du jederzeit wieder in deine Mitte zurückfinden kannst!

Ich denke dass du nun unglaublich viele Hinweise und Möglichkeiten erhalten hast, wie du an die Sache rangehen kannst. Alles, was ich für mich mühselig über Monate und Jahre erarbeitet habe, geballt in einen Text. Das ist nur ein kleiner Ausschnitt, eine Zusammenfassung, dazu gehörten noch viele weitere Komponente, wie Ausmisten, Räume umgestalten, Gewohnheiten und vor allem meine Gedanken ändern...Und ich teile es sehr, sehr gerne mit dir. Nutze dieses Wissen und verbreite es! Mögen all die Menschen, die den Weg des Leides beschreiten, auf den Weg der Glückseligkeit zurückkehren! Und mögen all wir Frauen wieder unsere über Jahrhunderte untergrabene Macht zurückerlangen und wie ein Phoenix aus der Asche auferstehen! ♥



Die Sache mit dem Koriander...

Ich habe ja oben erwähnt, dass ich mich eine sehr lange Zeit von Mikrowellen-Fertiggerichten ernährt habe... Darunter war auch eine Gemüselasagne, die ich, zum damaligen Zeitpunkt unglaublich gerne gegessen habe.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich in meiner Mittagspause nach Hause kam und mir besagte Lasagne in die Mikrowelle schob. Nichts ahnend, aß ich genüsslich Löffel um Löffel... Doch plötzlich spürte ich eine grässliche, seltsame Konsistenz und ebenso widerlichen Geschmack in meinem Mund. Ich spuckte es schlagartig aus und musste zwei, drei mal genau hinsehen, und mit dem Löffel in dem gerade Ausgespucktem etwas pulen - bis ich erkannte, in was ich da gerade gebissen hatte... Einen fetten grünen Käfer!!
 
Interessanterweise war dieser Käfer nahezu vollständig erhalten... Doch es fehlte der Kopf. Und den hatte ich mit Sicherheit nicht zerbissen, da der seltsame Geschmack so intensiv und penetrant war, dass ich nicht wirklich die Möglichkeit hatte, großartig etwas zu zerkauen. Was zum Teufel machte also dieser kopflose Käfer in meinem Essen? Verständlicherweise habe ich seit dem Tag nie wieder eine Mikrowellenlasagne angefasst.
 
Mir kam die Körperform des Käfers sehr bekannt vor und ich habe dann über Google ziemlich schnell herausgefunden, um was für eine Art es sich handelte: Es war eine STINKWANZE! Ich hatte in eine Stinkwanze gebissen... Der Geruch hatte sich so penetrant im ganzem Mundraum verteilt, dass er, trotz ausgiebigem Zähne und Zunge schrubben, noch am nächsten Tag wahrnehmbar gewesen ist.

Empört schrieb ich eine Beschwerde an entsprechenden Discounter und bekam dafür einen lachhaften Gutschein, von 7€ Einkaufswert, als Entschädigung. Naja, dann war die Sache für mich vorerst mehr oder weniger gegessen... (Haha, schlechter Wortwitz).

Es verging einige Zeit und der Vorfall war bald wieder aus dem Bewusstsein entschwunden. Bis ich mit meinem Mann durch die Stadt spazierte und wir uns etwas vom Asiaten To-Go gönnten. Mich haben da sogenannte "Sommerrollen" angesprochen. Das war etwas Reisteig, gefüllt mit diversem Gemüse, Garnelen, einer Soße und... Reis. Ich biss also wieder genussvoll, nichtsahnend hinein und merkte einen, mir bekannten, Geschmack in meinem Mund. Zwar weniger intensiv und definitiv nicht so hart wie eine Stinkwanze... Aber der Geschmack erinnerte mich sehr daran. Dementsprechend konnte und wollte ich das Zeug auch nicht weiteressen. Was also war das, was ich da gerade gegessen habe? Was von dem Grünzeug hatte so seltsam geschmeckt? Der Reis konnte es nicht sein, die Garnelen nicht... Auch die Soße nicht. Und es waren in der Tat Blätter darin, die ich auf Anhieb nicht zuordnen konnte.
Aber auch damals habe ich mir keine weiteren Gedanken gemacht und es einfach hingenommen.
Bis dann die Sache mit der persönlichen Wiedergeburt kam und ich anfing mein ganzes Leben umzukrempeln und mich mit meiner Krankheit auseinandaerzusetzen.

Unter anderem habe ich mich etwas mit Kräutern beschäftigt und bin dann in einem Kräutergarten auf Koriander gestoßen. Der Geruch kam mir bekannt vor... Ich probierte ein Blatt und da war es wieder: Dieser seltsame penetrante Geschmack... Da es aber der Zeitpunkt war, an dem ich anfing, mehr und mehr auf meine Intuition zu hören, habe ich, bekloppterweise, die Pflanze tatsächlich mit nach Hause genommen, obwohl sie mir überhaupt nicht schmeckte. Und wieder habe ich an den Lasagnen-Vorfall gedacht, der zwischenzeitlich vielleicht sogar 3 Jahre her gewesen war. Warum habe ich ausgerechnet die Stinkwanze in der Lasagne vorgefunen? Warum habe ich auf sie gebissen? Warum schmeckt sie so ähnlich wie Koriander? Und warum ist mir der Geschmack zu wieder?

Irgendwann hatte ich irgendwo gelesen oder in einem Bericht gesehen, dass die Dinge, die einem nicht schmecken oder die nicht vertragen werden, auch mit verdrängten und ungelösten seelischen Problemen zusammenhängen können. Das blieb mir jedenfalls in Erinnerung und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es mir bei meiner Hashimoto-Heil-Werden-Geschichte helfen würde. Eigentlich kann ich bis heute nicht erklären, wie und warum - abgesehen davon, dass Kräuter generell sehr wertvoll für unseren Körper sind und wir unsere Speisen mehr mit frischen Kräutern verfeinern dürfen - bis dann irgendwann eine grüne Stinkwanze auf meinem Balkon vor mir krabbelte. Sie war lebend. Mit Kopf. Und diesmal nicht im Essen, sondern frei. Sie blieb noch eine Weile da, bis sie sich in die Lüfte erhob und davonflog. Sie hatte ein ganz besonderes Gefühl bei mir hinterlassen. Ich sehe in diesem Erlebniss eine tiefe Symbolik. Inzwischen erkenne ich sogar mehr und mehr solcher Hinweise in meinem Alltag.

Ich war lange Zeit kopflos - genau wie die Wanze in meiner Lasagne - tot, zumindest innerlich. Und nun befinde ich mich auf dem Weg in die Freiheit, genau wie die lebendige Stinkwanze, die mich auf dem Balkon besuchte. Ich bin davon überzeugt... Nein, eigentlich WEIß ich, dass mir das Leben damit einen Hinweis gab. Ob die Stinkwanze eine Art spirituelles Helfertier war, ob ich es durch das Gesetz der Resonanz, irgendwie in mein Leben gezogen habe, ob es von Gott gesand war oder von meinem Unterbewusstsein so eingefädelt... Der Urgrund dieser Geschichte ist nicht wichtig. Wichtig ist, dass ich sie erkannt und gehandelt habe.

Die Sache mit dem Koriander... Sie hat definitiv dazu beigetragen, dass ich mich heute geheilt nennen darf.

Danke liebe grüne Stinkwanze.

(Verfasst am 4.3.2019)

 

[ Heute: 2 Besucher ]
© 2006 - 2019 Gewalgon | Design: Daemon-Illusionum | Letztes Update: 15.3 2019