G E W A L G O N

Spirit-Guides


Geistes Führer


Meine Bilder erzählen tausend Geschichten, offenbaren viel von meinem(n) Leben, meinen Wünschen, Gedanken, Gefühlen, einen Teil meiner Seele... und diese Geschichten zeichne ich meist in ein und der selben Form: In Form von spirituellen Wesenheiten, wie zum Beispiel meinem Krafttier, das mich selbst darstellt, oder auch andere Begleiter finden in meinen Bildern eine Rolle, wie mein Totem.
Da diese Thematik sich immer wieder wie ein roter Faden durch meine Bilder zieht, hat das schon bei Vielen einige Fragen aufgeworfen: Worum geht es bei diesen Wesen? Was sind sie? Gibt es da Unterschiede? Wie finde ich sie?
Deshalb habe ich mir nun die Zeit genommen diesen spirituellen Geistesführern eine Seite auf meiner Homepage zu widmen, und mein Wissen, wie auch meine Erfahrungen mit euch zu teilen und eure Fragen zu beantworten.
Bitte geht achtsam mit diesem Schatz um, den ich jetzt mit euch teilen werde. Es ist nämlich selten dass ein Drache einen Blick in seine Schatzhöhle gewährt... noch seltener ist die Gelegenheit einen Blick in seine Weisheitenkammer zu werfen.



Über Krafttiere

Als Krafttiere werden jene Wesen bezeichnet, die ein Teil deiner Seele sind. Du selbst bist diese Tiere, und genauso andersherum. Verwirrend?
Lass mich ein wenig tiefer in das Thema hineingehen und du wirst bald verstehen worauf ich hinaus will.
Wolf, Katze, Maus, Löwe, Rabe, Eule, Bär. Jedes dieser einzelnen Tiere hat seine für sich typische Charaktereigenschaften.

Der Wolf ist dafür bekannt eines der treuesten Wesen zu sein, loyal steht er seinen Liebsten zur Seite, auch mit seinen Klauen und Zähnen wenn es sein muss. Der Wolf ist allerdings auch sehr misstrauisch und neigt manchmal dazu die Ungebundenheit vorzuziehen, um einsam durch die Länder und Wälder der Welt zu streifen.

Die Katze widerum ist dafür bekannt ziemlich eigensinnig zu handeln, doch ist sie ein Tier welches weiß was sie will, und alles dafür tut um es zu bekommen. Obgleich sie den charmanten Weg vorzieht und mit ihrem liebreizenden Schnurren betört oder sich dafür mit Krallen und Kampfgeschrei ins Gefächt stürtzt. Sie hat auch ihre sehr entspannte Seite, liebt es den Tag zu genießen, am Besten alleine in einem Schuhkarton unter der prallen Sonne.

Die Maus ist ein sehr scheues Tier und beobachtet mit kritischem Blick seine Umgebung sehr genau. Sie muss sich vor Feinden in Acht nehmen, denn die Maus weiß dass sie zierlich ist und muss sich daher auf anderen Wegen durch das Leben kämpfen, wo sie oftmals viel Köpfchen beweist.
Doch findet sie einmal eine Umgebung in der sie sich wohl fühlt, oder andere Gesellen denen sie vertraut, taut sie auf, und zeigt ihr frohes Gemüt.

Ich könnte so weitere Stunden damit verbringen für jedes einzelne Tier typische Charaktereigenschaften aufzuzählen, doch dann komme ich nicht zu dem, wo ich mit euch eigentlich hin möchte:
All diese Charaktereigenschaften lassen sich auch auf die Menschen übertragen.
Nein, natürlich hat sich nicht jeder in allen Tieren die ich gerade beschrieben habe widergefunden. Doch dem einen oder anderen wird das, was ich eben aufgezählt habe vertraut erscheinen. Vielleicht hast du gerade jemanden der dir nahe steht in einem dieser Tiere wiedererkannt, oder vielleicht doch sogar dich selbst?
Wenn nicht, das ist auch kein Problem. Du hast genug Zeit dich mit deinen persönlichen Tieren zu beschäftigen.
Kurzum: Dein Krafttier ist das Tier, das deinem Charakter am Besten entspricht bzw. gleicht.
Und es gibt eine weitere Regel: Jeder Mensch hat (Im Regelfall) zwei solcher Tiere. Warum?
Sicherlich kennt jeder von euch diese Momente, indem er vor einer Abzweigung, einer wichtigen Entscheidung steht, und in seinem Inneren ein Machtkampf ausbricht.
Mache ich das? Oder das andere? Ist es richtig? Ist es auch das was ich will? Soll ich wirklich gegen mein Gewissen handeln? Oder soll meinem Gefühl folgen?
Manche nennen diese beiden kämpfenden Seiten den inneren Engel und den inneren Dämon. Manche nennen es das gute und das schlechte Gewissen. Manche Menschen bezeichnen sie als den Kopf und als das Herz.
Ich sage dass es eure Krafttiere sind, die all diese Dinge in sich vereinen. Eines, das für deine Schattenseite steht, eines das für deine lichterne Seite steht.
Das bedeutet nicht dass eine Seite fundamental schlecht ist oder die andere fundamental gut. Jeder der beiden Seiten bringt ihre positiven wie auch negativen Charaktereigenschaften mit. Die Frage ist nur wie und in welchen Situationen du sie jeweils nutzt, ob sie zu etwas "Gutem" oder etwas "Schlechtem" werden.
Doch wozu sind diese inneren Tiere nun gut, wenn sie doch letzendlich nur ein "Abbild", eine tierische Gestalt unserer selbst darstellen?
Nun, diese Tiere sind ein Teil unserer Seele, und doch ist es diesen Tieren möglich uns in Träumen zu erscheinen, so gesehen als Spiegel unserer Selbst.
Sie können uns unsere Torheiten bewusst machen, sie können uns helfen uns selbst zu ergründen, besser zu verstehen. Sie sind auch die Verbindung zu Mutter Natur die wir in unserer Seele tragen, unsere Instinkte, unsere Gefühle. Wer sich intensiv mit ihnen auseinandersetzt, kann sogar einige ihrer tierischen Fähigkeiten für sich gewinnen.
Ist euch nie aufgefallen dass jeder Mensch zum Beispiel anders riecht, anders schmeckt, andere Vorlieben und Talente hat? Ja sicher ist euch das aufgefallen. Und das ist von unglaublich vielen Faktoren abhängig, wie kulturelle Einflüsse, Erziehung, die Umwelt in der man aufwächst, Gene.
Sie bestimmen im Grunde unseren fundamentalen "Bauplan", doch ist es uns Menschen möglich über unsere Grenzen hinauszuwachsen.
So gibt es Menschen mit einem unglaublich ausgeprägten Geruchsinn, solche Menschen haben oft Wolf/Hundantteile als eines ihrer Krafttiere.
Oder Menschen mit einer unglaublich ausgeprägten Intuition, die Gabe Emotionen anderer zu spüren. Das sind oft Menschen mit "magischen" Tieranteilen. Dazu zählen die noch lebendigen Tiere wie Wölfe, Katzen, Eulen oder Raben. Aber auch jene Wesen, die sich einst vor lange Zeit dazu entschlossen haben in eine andere Ebene der Welt überzutreten, wie Drachen, Greife oder Einhörner.
Falls hier gerade ein Skeptiker diese Zeilen liest, will ich erst einmal dafür Danken dass sich derjenige die Zeit genommen hat meinen Text zu lesen und bis hierher gekommen ist. Ich weiß dass es ein unglaublich großer Schritt bedeutet, sich für etwas zu öffnen, dem man skeptisch gegenüber tritt.
Ich möchte nur schon einmal so viel vorab erwähnen: Auch ich zählte einst zu den Skeptikern, jemand der "Höheren Mächten" wie Gott, Wiedergeburt und Magie oft fragend gegenüberstand, wenn nicht sogar manchmal zweifelnd. Ich zählte mich eine Zeitlang zu den sogenannten "Atheisten" bzw. "Agnostikern".
Doch auch wenn ich gleichzeitig skeptisch war, war es mir wichtig immer offen zu bleiben.
Ich nehme da gerne den Vergleich mit einem Topf oder eine Truhe. Nur wer seinen "Deckel" stetig geöffnet hält, erhält auch die Möglichkeit immer neue Dinge zu erfahren.
Wer sich von Anfang an verschließt, dem bleibt auch (meistens) die Möglichkeit, unglaubliche Dinge zu erfahren, verschlossen und wird weiterhin zwanghaft an seinen gewohnten Weltanschauungen festhalten und auch immer Dinge finden, mit denen er sie begründen, oder nach seiner Meinung "beweisen" kann.

Ich wollte mich einfach von vorgefertigten Weltbildern lösen. Denn so groß und uralt unsere Erde ist, so zahlreiche Geschichten und Theorieen hält sie für uns bereit. Und umso weniger lässt sich eine millionen alte Geschichte in nur einem Jahrhundert, in der der Mensch glaubt super modern und fortschrittlich zu sein, zusammen zu fassen.
Das bedeutete für mich nicht religiöse/mythische uralte Schriften zu verteufeln, oder wissenschaftliche Erkenntnisse abzulehnen. Ich wollte zwischen beiden Seiten die Verbindung erkennen, ich wollte die Welt, den Kosmos wie er ist, ganzheitlich erfahren.
So ganzheitlich, wie Körper und Geist, und Seele und Herz miteinander verbunden sind.
Die eine Seite, die wir berühren können. Und die andere Seite, der wir mit ganz anderen Sinnen begegnen können.
Ich persönlich finde es falsch sich für irgendeiner der beiden Seiten zu verschließen. Das Resultat sind engstirnige Wissenschaftler, die das Gefühl Liebe nur einseitig mit Hormonen erklären und auf sie reduzieren, oder die ganz andere Partei, engstirnige Esoteriker, die jedes Verhalten oder jede Krankheit glauben mit Karma erklären zu können.
Die Welt ist nicht nur schwarz oder weiß. Die Welt besteht aus Gegensätzen, aus der Harmonie zwischen beiden, die gemeinsam etwas neues bilden, ein Ganzes.
Nehmen wir einmal die Abenddämmerung: Es ist die Zeit, in der die Nacht auf den Tag trifft, wir erleben ein Zusammenspiel zweier Gegensätze, die ein unglaublich wunderschönes Farbenschauspiel bieten, von einem feuerrot bis zu einem sanften grün. Leben ist bunt!

Doch um wieder zurück auf's eigentliche Thema zu kommen, den Krafttieren - Ja, du kannst auch Wesen wie Drachen, Einhörner, Greife und andere mythologische Wesenheiten als eines deiner Krafttiere besitzen, auch sie sind Teil dieser Welt, und waren es auch in Fleisch und Blut.
Du fragst dich wie du herausfinden kannst welches deine beiden Krafttiere sind? Manchmal sind es genau die Tiere, zu denen du dich seit Kindheit an hingezogen fühlst, Tiere von denen du dich verstanden fühlst, wo du sogar ein Stück Gefühl der Heimat empfindest.
Wie in fast allen Dingen, was das eigene Innere betrifft, empfehle ich dir Zeit und Ruhe zu nehmen um zu meditieren. In welcher Form du das auch immer tust ist dir überlassen. Schließe deine Augen und konzentriere dich auf den Wunsch deine inneren Tiere kennenzulernen. Früher oder später werden sie sich dir zeigen, wenn du sie nicht schon seit deiner Kindheit gespürt hast.

Wenn du einmal deine beiden Krafttiere gefunden hast, und dich mit ihnen auseinandergesetzt hast, kannst du damit beginnen, deine "goldene" Mitte zu finden, deine Harmonie und dein Einklang zwischen deinen Schatten und lichternen Seiten zu finden. Und damit dein "einzig wahres" Krafttier, deine "wahre" Seelengestalt zu entdecken...



Das Totem

Jeder hat seit seiner Geburtsstunde seinen ganz persönlichen Begleiter. Dieser Begleiter, auch Totem genannt, ist keineswegs mit den Krafttieren zu verwechseln. Zwar kann man beide mehr oder minder zu der Rubrik der "Geistesführer" zählen, doch handelt es sich bei dem Totem, im Gegensatz zu den Krafttieren, um eine ganz eigenständige und individuelle Seele/Wesenheit, mit eigenen Gefühlen und Gedanken, wie du und ich. Er ist vollständig unabhängig von deinem Charakter oder deinen inneren Krafttieren, kann also ein völlig anderes Tier sein als du sie selbst verkörperst. Dein Totem ist auch nicht wie deine inneren Tiere wandelbar (Ja, deine Krafttiere können sich im Verlauf deines Lebens ändern/wechseln, wenn sich dementsprechend auch dein Charakter verändert.)
Das Totem und sein Schützling, also dich, verbindet ein ganz besonderes Band. Er kennt deine Lebensaufgabe, deinen Lebensweg. Er kennt deine Möglichkeiten, er kennt dein Potential, er kennt deine Abgründe, deine Seele.
Er kann dir bei Allem helfen was du dir vornimmst, auch wenn es darum geht deine inneren Tiere zu ergründen.
Er steht dir mit Rat und Tat zur Seite, wird bis zu deinem Lebensende nicht von deiner Seite weichen.
Selbst wenn du ihn nie "findest", ihn nie hörst, zu ihm nie sprichst...

Auch hier gilt: Wenn du den Wunsch hast mit deinem Totemtier in Kontakt zu treten, wenn du herausfinden willst um welches Tier es sich handelt, brauchst du Zeit und Ruhe. Entspanne dich und gehe tief in dich hinein. Konzentriere deine Gedanken auf deinen Wunsch dein Totem zu finden. Rufe ihn in seinen Gedanken, mit deinem Gefühl, mit deinem Herzen. Bitte ihn darum dir Zeichen seiner Anwesenheit geben zu lassen, wenn du nicht sicher bist ob er bei dir ist, wenn du ihn nicht spüren kannst.
Er kann sich dir in deinen Träumen zeigen, er kann sich sogar physisch zeigen. Vielleicht ist es ein Tier, dass dir auf deinen Wegen besonders häufig begegnet, auf der Straße, beim Spaziergang, oder Anderswo. Sollte es sich um ein mystisches Wesen handeln wie einen Drachen, ist es ihm zum Beispiel möglich sich in Form einer Wolke zu zeigen.
Entscheident dabei ist, dass du dabei auf dein Gefühl achtest. Du wirst fühlen wenn du nicht alleine bist. Du wirst fühlen wenn du beobachtet wirst. Du wirst auch die Emotionen deines Totem fühlen können. Denn wie ich bereits erwähnte, euch verbindet ein ganz besonderes Band. Dein Totem ist nur für dich an deiner Seite. Und das Band kann sogar so innig werden, dass ihr beide, zu jeder Zeit spüren könnt, wie es dem anderen geht...



In dem Video findest du einen Ausschnitt aus dem Zeichentrickfilm "Balto 2". Es handelt sich dabei um eine Musikszene mit dem Titel "Wer du wirklich bist" und bringt das was ich über Totem beschrieben habe auf dem Punkt.
Vermutlich sogar besser als ich jemals ausdrücken könnte...
Zudem ist das Lied unglaublich inspirierend. Ich kann mir vorstellen dass es dir auch helfen kann, deinen Totem zu "finden", wenn du ihn nicht schon bereits in deinem Herzen trägst ♥




(Geschrieben am 30.6.2014)

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